27. Rondra 26 n. Hal; 1019 BF
Heute sollen die Gezeichneten in der Akademie zu Khunchom sein. Zusammen mit den Spektabilitäten Dschelef ibn Jassafar, Rankorium Muntagonus und Khadil Okharim treffe ich auf diese Gruppe.
In letzter Zeit hat sich in Orakeln die Gefahr von Chimären offenbart. Vor drei Monaten wurde das Buch „Vom Leben in seinen natürlichen und unnatürlichen Formen“ aus Mherwed gestohlen.
Vor einem Monat wurde ein Fasarer Magier aufgegriffen, der sich Borbarad anschließen wollte. Die Anhänger, mit dem dieser Magier zu tun hatte, sprachen von Armeen von Chimären.
Nun soll ein Zauber, der in dem Großen Buch der Abschwörungen“ erwähnt wird ausgeführt werden. Es ist „Bastrabuns Bann“, der wieder errichtet werden soll. Die Bannmauer ist heut zutage zerfallen, der Bann erloschen. Mit dem jetzt gefundenen Wissen soll dieser Bann wieder erneuert werden. Es benötigt dazu Bannträger und Bannrituale, außerdem Bannsteine entlang der Grenze, Sarkophage mit Echsenteilen und 12 Mondsteine. Diese wurden vor 2800 Jahren auf Obelisken deponiert, einer in Khunchom, einer in Selem und einer in Rashdul. Der Verbleib der restlichen neun Steine ist unbekannt. Am wichtigsten sind diese 12 Mondsteine, von denen die beiden aus Khunchom und Selem bereits im Besitz der Spektabilitäten sind. Daneben gibt es noch Kaniopen, Eingeweideurnen. Dabei handelt es sich um die bereits erwähnten Bannträger. Das Bannritual ist aufwändig, das Kernritual besteht aus sieben Komponenten: Gesänge, Gesten, Ritualglyphen, Gewandung, Räucherwerk, Musik und Opfergaben.
Die Wirkungsstätten Bastrabuns waren der Balash, Gorien, das Jalajad, das Gadangdelta, die Khunchomer Berge, das Shadif und das Hochland von Mhanadistan. Die Keilschriftkartusche des Herrschers beschreibt den Stier, den Marder, den Stein und den Stern.
Für jede Ritualkomponente wird eine Belohung von 22 und für jeden Mondstein eine von 44 Mharawedi ausgesetzt.
Ihre Spektabilität, Dschelef ibn Jassafar überreicht den Gezeichneten den Schlüssel zur Akademie zu Rashdul.
28. Rondra 26 n. Hal; 1019 BF
An diesem Morgen sprach ich zunächst im Hesindetempel zu Khunchom vor, um mein weiteres Vorgehen zu berichten.
Anschließend untersuchten die Gezeichneten zusammen mit mir den Obelisken in Khunchom. Eine 8 Schritt hohe Sandsteinstele, mit zahlreichen Vertiefungen. Auf jeder Seite weist dieser die Namenskartusche Bastrabuns auf. Ein weiterer Obelisk soll in Mherwed stehen.
In der Akademie erfahren wir, dass der aufgegriffene Borbarad Anhänger ein enger Freund von Liscom von Fasar ist. Ebenfalls erfahren wir seinen Namen, Rashid ibn Sulman.
29. Rondra 26 n. Hal; 1019 BF
Morgens mit den Gezeichneten zusammen getroffen, danach Reisevorbereitungen getroffen. Im Hesindetempel über die Zeit Bastrabuns gefragt,
Ehrentitel ist „Ehrwürdiger Sheik al Sheik“, Sohn des Rashdul, dem Gründer des Tulamidenlandes,
Bastrabun hat die Echsenbekämpft, das Zentrum seiner Macht war Mherwed, das Heer bestand aus Kriegselefanten und Kamelreitern. Das Reich erstreckte sich vom Lach Hadrol bis Zorgan und bis Runter nach Ha’Rabaal. Seine Regentschaft währte 70 Jahre. Ca. 100 Jahre später begann der Krieg gegen die Magiermogule vom Gadang. Weitere Orte seines Wirkens waren Rashdul, Khunchom. Die bedeutendste Schlacht, die geschlagen wurde war bei Samora, heute ein Ruinenfeld nahe Samra.
Die Grenzsteine stehen entlang der Küste und nördlich der Echsensümpfe.
Seine Gnaden Rondrian Bachental begleitet mich bei meinen Recherchen, Baron Orlanio de la Venta-Rocka wird von der hiesigen Ambassadora des Lieblichen Feldes zu Tee eingeladen.
Beim Abendessen berichtet Orlan von einem Sulman al Wenich, einem Fasarer Magier und Schüler Liscoms, der zuletzt vor 6 Monaten in Selem gesehen wurde und dessen Name in der Korrespondenz des Tuzaker Fürstenpalastes gefunden wurde. Weitere Namen, die dort auftauchten waren Rajo Brabaker, Azariel Scharlachkraut, Saja di Sefurica, Udo von Giesholm.
Später kommt Hakon hinzu, er hat die Erinnerung an die letzten anderthalb Monate vergessen, wie mir die anderen berichten.
30. Rondra 26 n. Hal; 1019 BF
Vor der Abreise Besuch beim Borontempel, Danach geht es in Richtung Rashdul. Wir verlassen Khunchom in Richtung Süden, um nach Chefe zu kommen. Kurz vor Abend erreichen wir Chefe. Unterkunft erhalten wir in der Karawanserei. Vor kurzem ist ein Magier in Richtung Khunchom durch den Ort gereist, wie man uns berichtet.
Sehr schön, genauso hab ich mir das vorgestellt.
Das ganze wird zwar eine Menge Arbeit werden, aber ich helfe gern beim Abtippen.